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Modul II
Türöffnende Kommunikation mit schwerstkranken und sterbenden Menschen mit Demenz und ihren An- und Zugehörigen (10 LE*)

 

Menschen mit Demenz können durch ihre Erkrankung nicht immer die Bedeutung des gesprochenen Wortes verstehen. Diesen Verlust kompensieren sie durch die intensive Wahrnehmung der nonverbalen Kommunikation. Dies erfordert eine intensive Schulung der Begleitenden im kommunikativen Austausch mit Menschen mit Demenz und ihren An- und Zugehörigen, damit kommunikative Missverständnisse und Störungen in der Begleitung dieser Menschen minimiert werden können. Erforderlich ist ein personenzentrierter Kommunikationsstil, damit schwerstkranke und sterbende Menschen mit Demenz und ihre An- und Zugehörigen angemessen begleitet werden. Daher sollen Teilnehmende sich ihrer verbalen und nonverbalen Kommunikationsstrategien bewusst werden und diese konstruktiv reflektieren. Teilnehmende dieses Seminars erfahren die Wirkung der eigenen Person und Wirkung in der Interaktion mit Anderen in einem geschützten Raum. Sie erleben missverständliche Kommunikation und erlernen Handlungsalternativen mittels entsprechender Lehr – und Lernmethoden. Bestandteil dieses Wochenendseminars ist eine intensive Auseinandersetzung mit den Methoden der integrativen Validation nach Nicole Richards.